Otto Weber

Otto Weber

"In Erinnerung an unseren ehemaligen Orchesterleiter und langjähriges Ehrenmitglied."

Otto (Willi) Weber - 6.2.1936 bis 22.12.2013

Der Abschied von ihm stand aufgrund längerer Krankheit im Raum. Und dennoch war da viel Hoffnung, dass ihm noch einmal Zeit geschenkt wird. Zeit, die er mit seinen Lieben verbringen wollte. Das hatte er sich vorgenommen. Und als allererstes, wenn er dann aus dem Krankenhaus kommt, wollte er wieder Trompete spielen. Das war ihm wichtig und er hatte sich so darauf gefreut. Doch er wusste auch um seinen Zustand, wusste, dass seine Zeit begrenzt ist. Kurz vor Weihnachten, am 22.Dezember 2013 ist er gestorben. Seine Pläne für die Zukunft können nun nicht mehr Wirklichkeit werden.  
Otto Willi Weber wurde am 6.Februar 1936 in Eisenberg geboren. Er erlebte mit seinen jüngeren Geschwistern die schweren Kriegs- und Nachkriegsjahre mit. Trotzdem durfte er Instrumente lernen. Klavier, Akkordeon, Trompete. Hier wurde das in sein Herz gelegt, was später für ihn so wichtig werden sollte - die Musik. Als junger Mann lernte er den Beruf Werkzeugmacher, später dann eine Fortbildung zum Feinmechaniker, beides bei Carl-Zeiss in Jena. Die Musik ließ ihn jedoch nicht los. Er spielte in verschiedenen Tanzformationen und auch im Werksorchester der Keramischen Werke Hermsdorf. Mit Ehrgeiz und Fleiß musizierte er und bildete sich über Jahre zum Orchesterleiter weiter. Und dann wurde die Musik ab 1976 zu seinem Beruf. Er übernahm die Verantwortung für Ausbildung und Nachwuchsgewinnung des Orchesters in Hermsdorf. Das heißt, er unterrichtete selbst und leitete das Pionier-und Jugendblasorchester. Außerdem war es ihm wichtig, eine hochwertige Ausbildung seiner jungen Musiker durch Profis zu sichern. Damit war er sehr erfolgreich, sodass man ihm einige Jahre später, 1980, auch die Leitung des Werksorchesters anvertraute. Er, der nicht aus einem Musikerhaushalt kam, der kein studierter Musiker war, für ihn war die Musik so wichtig, dass er sie unbedingt leben und an andere weitergeben wollte. Dafür hat er gern und mit großem Engagement gelernt und gearbeitet.

1990 wurde aus dem Werksorchester ein Verein. Das heutige Blas-, Tanz und Unterhaltungsorchester der KWH e.V.. Er entschied sich für eine Freiberuflichkeit innerhalb der "Musikschule Fröhlich". 
Dem BTU hielt er bis zuletzt die Treue und war auch Ehrenmitglied des Orchesters.





Eingestellt am: 03.01.2017

 

 

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